Pflegebedarf berechnen – Grundlage für die Pflegestufe

Der Pflegebedarf ist die Summe jener Stunden pro Monat, die laut Gesetz für notwendige Hilfe und Betreuung angerechnet werden.

Die Höhe des Pflegebedarfs entscheidet über die Einstufung in die Pflegestufen 1 bis 5.

Pflegebedarf und Pflegestufen

Pflegestufe         Pflegebedarf pro Monat

Stufe 1                     mehr als 65 Stunden
Stufe 2                     mehr als 95 Stunden
Stufe 3                    mehr als 120 Stunden
Stufe 4                    mehr als 160 Stunden
Stufe 5                    mehr als 180 Stunden + zusätzliche Voraussetzungen

Je höher der monatliche Pflegebedarf, desto höher die Pflegestufe und damit auch das Pflegegeld.

Schritt 1: Pflegestufe berechnen

Mit dem Pflegegeld-Rechner kannst Du kostenlos die voraussichtliche Pflegestufe ermitteln.

So funktioniert es

  1. Rechner starten
  2. Fragen zur benötigten Hilfe und Betreuung beantworten
  3. Ergebnis sofort kostenlos anzeigen lassen

Der Algorithmus berechnet anhand der Antworten die voraussichtliche Pflegestufe.

Was bedeutet das Ergebnis?

Bei korrekter Beantwortung der Fragen entspricht das Ergebnis in der Regel jener Pflegestufe, die auch bei einer offiziellen Begutachtung festgestellt wird.

Das Ergebnis erscheint zu hoch?

Dann wurden möglicherweise Tätigkeiten als „nicht mehr möglich“ angegeben, die die betroffene Person tatsächlich noch selbstständig ausführen kann.

Das Ergebnis erscheint zu niedrig?

Oft wird der tatsächliche Hilfebedarf unterschätzt. Viele Menschen geben an, bestimmte Tätigkeiten noch selbst erledigen zu können, obwohl regelmäßig Hilfe erforderlich ist.

Empfehlung

Wenn das Ergebnis überraschend hoch oder zu niedrig erscheint, wiederhole die Berechnung mit angepassten Antworten. Durch den Vergleich erkennst Du schnell, welche Angaben den größten Einfluss auf die Pflegestufe haben.

Bedeutung der berechneten Pflegestufe

Pflegestufe 0 (Pflegebedarf bis 65 Stunden pro Monat)

Der Pflegebedarf reicht derzeit nicht für Pflegegeld aus.

Ein Antrag auf Pflegegeld wird wahrscheinlich abgelehnt. Nach Ablehnung ist erst etwa 15 Monate später eine neuerliche Antragstellung möglich.

Wichtig

Jeder neue Antrag führt zu einer neuen Begutachtung und Einstufung. Dadurch kann Pflegegeld nicht nur erhöht, sondern auch reduziert oder ganz entzogen werden.

Pflegestufe 1 oder höher

Betroffene Person hat noch kein Pflegegeld oder hat niedrigere Pflegestufe als berechnet

Ein Antrag auf Pflegegeld oder eine Erhöhung der bestehenden Pflegestufe hat gute Erfolgsaussichten.

Betroffene Person hat bereits dieselbe Pflegestufe wie berechnet

Wenn bei der Begutachtung dieselben Antworten wie beim Rechner gegeben werden, wird ein Erhöhungsantrag wahrscheinlich abgelehnt.

Betroffene Person hat höhere Pflegestufe als berechnet

Vorsicht bei neuen Anträgen. Eine neuerliche Begutachtung kann auch zu einer Herabstufung führen.

Schritt 2: Details zum Pflegebedarf

Neben der berechneten Pflegestufe können zusätzliche Auswertungen bestellt werden.

Gesamtstunden pro Monat anzeigen

Preis: € 7,50

Um weniger als eine Rezeptgebühr erhältst Du die Anzahl der berechneten Pflegestunden pro Monat.

Dadurch erkennst Du:

  • wie weit die nächste Pflegestufe entfernt ist,
  • ob nur wenige Stunden für eine höhere Einstufung fehlen, oder
  • ob bei einer zukünftigen Begutachtung eine Herabstufung droht.

PDF-Auswertung mit allen Antworten

Preis: € 15,00

Die PDF-Auswertung enthält:

  • alle relevanten Fragen
  • die ausgewählten Antworten
  • die dadurch ausgelösten Stundenwerte für jede Frage
  • die Berechnung des gesamten Pflegebedarfs
  • die berechnete Pflegestufe

Dadurch siehst Du, welche Antwort(en) den größten Einfluss auf die Einstufung haben.

Vorteile der PDF-Auswertung

  • Vorbereitung auf die Begutachtung – Du kannst die Fragen in Ruhe studieren 
  • Vergleich verschiedener Varianten – welche Antwort hat Pflegebedarf ausgelöst
  • Antwort ist zugleich Begründung Hilfebedarf
  • Regelmäßige Überprüfung der aktuellen Pflegestufe

Mitglieder können PDF-Auswertungen mit Credits bezahlen und dadurch bis zu 20 % sparen.

E-Books zu den einzelnen Pflegestufen

Preis: € 28,50

Für jede Pflegestufe gibt es ein eigenes E-Book mit dem Titel:

„So gibt es garantiert Pflegegeld der Stufe XY“

Die E-Books zeigen:

  • welche Hilfen berücksichtigt werden
  • welche Kombinationen von Hilfebedarf zu einer bestimmten Pflegestufe führen
  • wie die Voraussetzungen für eine höhere Einstufung erfüllt werden können

Besonders hilfreich ist das E-Book zur nächst-höheren Pflegestufe. Es zeigt, welche zusätzlichen Voraussetzungen für mehr Pflegegeld notwendig sind.

Mitglieder erhalten 15 % Rabatt auf alle E-Books.

Schritt 3: Individuelle Pflegegeld-Beratung

Für eine Beratung ist weder die Zustimmung noch die persönliche Untersuchung der pflegebedürftigen Person erforderlich.

Die Auswertung der Antworten liefert bereits wichtigste Informationen für eine individuelle Einschätzung.

Beraten wird zu allen Themen rund um Pflegegeld:

  • Antragstellung
  • Erhöhungsanträge
  • Begutachtungen
  • Herabstufungen
  • Ablehnungen
  • Beschwerden
  • Klagen

Beratungspreise Im Anschluss an eine kostenlose Berechnung

Leistung

Preis

30 Minuten Beratung

€ 104,-

60 Minuten Beratung

€ 195,-

60 Minuten Begleitung zur Klage

€ 250,-

Mitglieder erhalten 5 % Rabatt auf alle Beratungsleistungen.

Jetzt Pflegebedarf berechnen

Je früher Du den tatsächlichen Pflegebedarf kennst, desto besser kannst Du die Chancen auf Pflegegeld einschätzen.

Starte jetzt den Pflegegeld-Rechner und berechne die voraussichtliche Pflegestufe.

 

Das sagen unsere Kunden

Frau D.M. schreibt am 22.6.26

Mein Antrag auf Pflegegeld wurde von der PVA abgelehnt. Um bestätigt zu bekommen, ob mein Gefühl  - dass mir Pflegegeld gebührt - richtig war, habe ich 1/2 stündige Pflegegeldberatung gebucht.

Jetzt habe ich erfahren, dass die Erfolgschancen einer Klage gar nicht schlecht stehen und welche Unterlagen noch zu prüfen wären.

Ich habe mich entschlossen die Klage-Begleitung zu buchen. Schon für das Besorgen der entsprechenden Unterlagen erhielt ich Unterstützung. Anschließend bekam ich Instruktionen, was ich in die Klage schreiben sollte, und auch ein Musterformular für die Klage. Aufgrund der beiden Analysen meiner Berechnungen (1/2 stündige Pflegegeldberatung und Klage-Begleitung) durch Dr. Margula erhielt ich auch wirkungsvolle Tipps für die neuerliche Begutachtung durch Gerichtsgutachter.

Dank der Unterstützung habe ich die Klage gewonnen. Ich bekam Pflegegegeld ab Antragstellung nachgezahlt, und jetzt bekomme ich jeden Monat 206,20 € Pflegegeld.

Es war eine sehr gute Entscheidung und es hat sich gelohnt in den Rat des Experten zu investieren!

Frau N.P. schreibt nach ½ stündiger Beratung am 1.8.23

Wegen einer chronischen Erkrankung benötige ich Unterstützung und Hilfen im täglichen Leben. Deshalb versuche ich schon seit Jahren Pflegegeld zu bekommen, aber ich werde immer wieder abgelehnt.

Diesmal hat mir der Verein - der mich bisher in Pflegegeldangelegenheiten beraten hat - empfohlen, mich an Dr. Margula zu wenden

Das Gespräch verlief effizient, strukturiert und gut verständlich. Dr. Margula gab mir zu jeder Frage des Rechners bzw. zu meinen Antworten Anmerkungen, die ich mitschreiben konnte.

Jetzt verstehe ich, warum ich bisher immer abgelehnt wurde. Dr. Margula hat mir erklärt warum er empfiehlt, jetzt nicht zu klagen. Er hat mir den Weg gezeigt wie ich doch Pflegegeld bekommen werde, weil es mir gebührt.

Frau Mag. S.B. schreibt nach online-Beratung am 9.11.21

Meine Mutter hat tatsächlich Pflegestufe 6 bekommen. Das ist ein Sprung um drei Stufen! Ohne Ihre wertvollen Hinweise hätte ich das nicht geschafft.

Jetzt kann Sie sich endlich die 24-h-Pflege leisten, die sie aufgrund ihrer Alzheimer Demenz dringend benötigt.

Ich bin unglaublich erleichtert und kann nur allen Interessierten empfehlen, vor dem Besuch eines Gutachters eine Beratung bei Ihnen in Anspruch zu nehmen.

Das Honorar für die Beratung zählt zu den besten Investitionen meines Lebens! Die Rendite ist eine höhere Lebensqualität für meine Mutter und die gesamte Familie.

Frau S.D. schreibt am 5.3.24

Vielen Dank für die sehr informative Beratung. Die Erklärungen und Hinweise fanden wir sehr hilfreich.

Danke auch für die Offenheit und Einfühlsamkeit im Gespräch selbst.

Herr Dr. B. schreibt nach ½ stündiger, telefonischer Beratung:

Herzlichen Dank für die fundierte Beratung und dafür, dass Sie mich ermutigt haben, den Antrag für meine Mutter auf Erhöhung der Pflegestufe umgehend auf den Weg zu bringen.

So war es möglich, eine substantielle Erhöhung des Pflegebedarfs festzustellen, sodass meine Mutter jetzt Pflegestufe 2 bekommt.

Zu Ihrem neuen e-Book möchte ich noch sagen, dass ich es sehr gut lesbar und übersichtlich strukturiert finde.

Frau N.G. schreibt

am 16.1.24

Tausend Dank, Herr Dr. Margula, für Ihre Beratung! Wir haben gestern den Bescheid erhalten – Mutti bekommt Pflegestufe 2 !

Sie war während des Besuches des Amtsarztes fitter als sonst, wollte vorher noch zum Friseur, hat ihre ganze Kraft zusammengenommen… Aber ich habe ihm – Ihrem Ratschlag folgend – nach der Beratung gesagt, dass Mutti bei Besuchen immer ihre ganze Energie zusammennimmt. Im Alltag ist sie viel fragiler und hilfsbedürftiger. Und er meinte „Ja, das ist der Vorführeffekt“ . Und hat dies sichtlich wirklich in die Bewertung einfließen lassen.

Wir sind sehr glücklich über die Einstufung, hatte gar nicht mit der Stufe 2 gerechnet !

Sichtlich wollen viele ältere Personen gegenüber Fremden, nicht zugeben, wieviel Hilfe sie eigentlich benötigen. Für eine Generation, die immer alles geschafft hat, ist es schambehaftet, zugeben zu müssen, dass man nun Unterstützung braucht.

Nochmals vielen herzlichen Dank !

am 10.11.23
Sehr geehrter Herr Dr. Margula, vielen herzlichen Dank für Ihre allseitige Beratung bei der Beantragung des Pflegegeldes für meine 92jährige Mutter.

Nach Ihrer kompetenten Beratung und Klärung aller offenen Fragen haben wir nun den Antrag gestellt und sind zuversichtlich, dass dem Antrag stattgegeben wird.

Nochmals vielen herzlichen Dank !

Frau A.P. schreibt nach Beratung am 2.12.22 von 11:30 – 11:45

Vielen Dank für das Beratungsgespräch. Meine anfängliche Sorge, dass die Zeit nicht reicht, war völlig unbegründet. Durch die Konzentration auf wenige Punkte und Ihre klare gut verständliche Formulierung, blieb sogar noch Zeit für Fragen meinerseits.

Der Hinweis wenig zu reden war für mich sicher wichtig und hilfreich, da ich sonst zu viel erklärt und begründet, und damit den Eindruck der Rechtfertigung hervorgerufen hätte. Außerdem haben mir der Pflegegeldrechner und das Gespräch die Sicherheit gegeben, dass berechtigter Anspruch auf Erhöhung besteht, sodass ich mich nicht in der Rolle des Bittstellers gesehen habe, sondern wir einander auf Augenhöhe begegnet sind.

Das Gespräch mit dem Versicherungsarzt fand knapp vor Weihnachten statt, Die angestrebte Erhöhung wurde von ihm anerkannt und befürwortet, Mitte Jänner haben wir den Bescheid über die Erhöhung von Stufe 5 auf Stufe 6 bekommen.

Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen

Frau A. P. schreibt am 24.6.24

Ich danke für das angenehme Telefonat. Sie konnten mir in aller Kürze die wesentlichen Punkte, die bei der Beurteilung der Pflegestufe eine Rolle spielen, anschaulich und verständlich erklären. Danke für die tolle Unterstützung.

Frau R.-B. schreibt (nach ½stündiger, telefonischer Beratung)

Danke für die gute Beratung – ich habe die Pflegestufe 1 bewilligt bekommen! Das E-Book finde ich hilfreich – insbesondere der Hinweis auf die „no-goes“!

Herr Ch. Z. schreibt nach einstündiger Pflegegeldberatung

Nach Prüfung der von mir eingeschickten Unterlagen sowie Analyse meiner Antworten hat mir Dr. Margula vor 6 Monaten empfohlen, jetzt nicht zu klagen.

Trotzdem bekomme ich heute schon Pflegegeld, weil mir Dr. Margula geraten hat, wie ich weiter vorgehen kann.

Aufgrund der Informationen, die ich aus der Analyse meiner Antworten erhalten habe, hat es bei der neuerlichen Begutachtung problemlos geklappt.

Frau Mag. E.R. schreibt nach online-Beratung am 13.3.22

Nach einem negativen Bescheid für meinen Vater im letzten Jahr, haben wir Anfang diesen Jahres einen neuen Pflegegeldantrag gestellt, der nun mit dem wirklich informativen Telefonat mit Herrn Dr. Margula auch funktioniert hat. Mein Vater hat nun Stufe 2 bekommen. Durch die erhaltenen Infos war ich als Angehörige bei der Begutachtung sehr entspannt und habe dem Gutachter kurz und knapp Auskunft erteilt. Der Preis für das Telefonat mit Herrn Dr. Margula hat sich durch den Erhalt der Stufe 2 schon mehrfach wieder hereingespielt. Ich bin sehr dankbar, dass ich im Vorfeld im Internet auf den Pflegegeldrechner und Herrn Dr. Margula gestoßen bin.

Herr W.K. schreibt:

Toll gemacht, Großartiger Service!

Frau L.S. schreibt:

Gerne bezahle ich zwei Rezeptgebühren für die Option "Stunden per Antwort - als PDF-Download". Gemeinsam mit dem passenden E-Book hat man dann sehr wertvolle Information. Damit kann man schon im ersten Monat ein Vielfaches des dafür bezahlten Preises zurückbekommen.

Frau N.E. schreibt nach online-Beratung am 14.3.22

Wir haben heute die Neueinstufung erhalten und meine Mutter bekommt jetzt Pflegestufe 6 (von 3 auf 6). Ohne Ihre Informationen und Tipps hätte ich das Gespräch nicht so leicht machen können. Es hat mir einfach die Sicht/Vorgehen des Gutachters näher gebracht.